Es ist ein wahrer Leckerbissen für die Fans: der jährliche Dunk Contest. Hier treten die besten Spieler der Liga gegeneinander an und schaffen es dabei immer wieder, die Fans von ihren Fähigkeiten zu überzeugen. Was als eine Art Werbung für die Liga gedacht war, ist mittlerweile ein komplexer Wettbewerb geworden. Wir wollen heute auf die Regeln eingehen, damit Sie perfekt informiert dem Event folgen können.

Generell gibt es zwei Wettbewerbsvarianten, die Ihre Aufmerksamkeit verdienen. Bei beiden Varianten sind es die Punktrichter, die darüber entscheiden, wer gewonnen hat. Es geht nicht darum, eine möglichst hohe Anzahl von Körben zu werfen. Dass der Wurf, der Dunk, gelingt und der Ball im Korb landet, ist eine Grundvoraussetzung und wird somit nicht extra belohnt.

Bei dem klassischen Dunk Contest spielen vier Teilnehmer in zwei Spielrunden. Die Punktrichter entscheiden schon nach der ersten Runde, wer weiterspielt und wer ausscheidet. Das geht hier sehr schnell, darum ist volle Konzentration und Perfektion von den Athleten gefordert. Die zweite Runde ist auch schon die Finalrunde. Die verbleibenden beiden Teilnehmer treten nochmals vor den Augen der Jury und der Fans an. Hier heißt es nochmals, alles zu geben und Höchstleistung zu zeigen. Am Ende legt sich die Jury auf den Gewinner fest.

Des Weiteren gibt es den sogenannten Dreiercontest. Hier spielen acht Athleten gegeneinander, über insgesamt fünf Sätze. Jeder Wurf findet von einer anderen Position auf dem Halbkreis statt. Alleine dies bedeutet für viele schon die größte Herausforderung. Und dann gibt es hier noch sogenannte „Moneyballs“. Dies sind Extrawürfe, die dem Athleten wichtige Punkte bei den Juroren einbringen können.

Die größte Aufmerksamkeit genießt nach wie vor der klassische Dunk Contest, der Dreiercontest holt aber kontinuierlich auf. Hier gab es im letzten Jahr ein dramatisches Finale, welches die Fans so schnell nicht vergessen haben. Es ist daher davon auszugehen, dass es in diesem Jahr eine deutlich höhere Zuschauerzahl geben wird.