Endgültig fix: Lewandowski bleibt

Jetzt ist es definitiv sicher: Robert Lewandowski bleibt dem FC Bayern München als Stürmer erhalten.

Nachdem der Transfermarkt am 31. August geschlossen hat, sind keine Spielerwechsel mehr möglich. Es spricht nun vieles dafür, dass der 30-jährige polnische Nationalstürmer seinen bis Juni 2021 laufenden Vertrag beim deutschen Rekordmeister auch erfüllen wird.

Damit hat ein monatelangen Hin und Her endlich ein Ende.

Im Frühjahr 2018 hatte der Pole extra einen zusätzlichen Spielerberater engagiert, der einen Wechsel forcieren sollte. Wunschverein des Stürmers war Real Madrid. Aber auch nach dem Abgang von Christiano Ronaldo von Real Madrid zu Juventus Turin zeigte man bei den Madrilenen scheinbar kein großes Interesse an einer Verpflichtung des Bayern-Angreifers, der zweifelsohne zu den besten Stürmern der Welt zählt.

Grund für Lewandowskis Wechselwunsch war, so gab er unlängst bekannt, die mangelnde Wertschätzung bei Verein und Mitspielern. Dem widersprach allerdings die Bayern-Führung, denn immer wieder habe man die Wichtigkeit des Spielers für den Rekordmeister betont.

Vielleicht kam ja auch ein Vereinswechsel deshalb nicht zustande, weil die Ablösesumme für den immerhin schon 30-jährigen Spieler 100 Millionen Euro liegt, als auch die Tatsache, dass der Bayern-Torjäger in den entscheidenden Spielen bei der EM und WM und in den K.O-Spielen der Championsleague, zuletzt nicht überzeugen konnte.

Der dreifache Torschützenkönig der Bundesliga kam am 21. August 1988 in Warschau zur Welt. Nach einigen Stationen in der polnischen Liga wurde er im Jahr 2010 von Borussia Dortmund verpflichtet, Bis 2014 ging er bei den Westfalen auf Torjagd. Herausragend waren dabei seine drei Treffer im Pokalfinale 2012 beim 5:2 Sieg gegen Bayern München sowie alle vier Tore beim 4:1 Sieg im CL-Halbfinale gegen Real Madrid 2013.

2014 wechselte er ablösefrei zum FC Bayern München. Nachdem er schon mit Dortmund zweimal Meister wurde, konnte er auch hier bislang vier Meistertitel feiern.

Sein unvergessener Auftritt beim Spiel gegen Wolfsburg im September 2015, bei dem er, nach einem 0:1 Rückstand, binnen knapp sechs Minuten fünf Tore erzielte, ging in die Geschichtsbücher ein.

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