FC Bayern: Goretzka nicht schlimmer verletzt

Der Abschied von Bastian Schweinsteiger hat für den FC Bayern und Leon Goretzka schmerzhafte Folgen. Der Fußballer der Bayern knickte bei der Gala gegen den Schweinsteiger-Club Chicago Fire (4:0) um, und konnte nur humpelnd den Platz verlassen. Gerade in der noch jungen Bundesligasaison eine Schrecksekunde für Fans, Betreuer und Trainer. Doch schon nach dem Spiel konnte der Mannschaftsarzt, der Münchner Doktor Müller-Wohlfahrt, Entwarnung geben. Inzwischen ist Goretzka sogar schon wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Nach Angaben des FC Bayern erlitt der Nationalspieler eine Kapselverletzung, wie es in der Sportmedizin heißt. Im Allgemeinen würde man sagen, der Mittelfeldspieler hat sich verrenkt.

Guter Saisonstart für die Münchner

Für den FC Bayern hat die Saison derweil bereits gut begonnen. Unter Trainer Nico Kowatsch konnten die Münchner bereits die TSG Hoffenheim mit 3:1 schlagen und zeigte dabei eine respektable, wenn auch manchmal wacklige Leistung. Vor der Saison verzichtete der FC Bayern im Gegensatz zu vielen anderen Mannschaften auf Aktivitäten auf dem Transfermarkt. So läuft für den Rekordmeister von der Säbener Straße noch immer die gleiche Mannschaft auf, die in der vergangenen Saison souverän die deutsche Meisterschaft gewann, sich aber im DFB Pokal und auch in der Champions League geschlagen geben musste. Nur eine prominente Position mussten die Bayern neu besetzen: die des Cheftrainers. Nachdem Jupp Heynckes wohl nun wirklich in den Ruhestand verabschiedet wurde, übernahm der ehemalige Spieler der Münchner, Nico Kowatsch. Und seine Personalpolitik ist klar: keine Experimente.

Verlässt Boateng noch die Münchner?

Zuletzt dominierten vor allem Wechselgerüchte um Jerome Boateng die Berichte über den FC Bayern. Der Abwehrspieler liebäugelte immer wieder mit einem Wechsel nach Frankreich, zum Branchenprimus Paris. Dort steht unter anderem auch Weltstar Neymar unter Vertrag. Für die Münchner kommt jedoch nur ein Wechsel zu einem guten Preis infrage. Ab 50 Millionen Euro wäre man wohl gesprächsbereit. Im Rahmen des Schweinsteiger-Abschieds äußerte sich Bayern-Präsident Uli Hoeneß zu dem Thema. Er vermutete jedoch, dass Boateng den Bayern erhalten bleiben wird.